Posted on Montag, Juni 1, 2009
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boris
Unglaublich, aber wahr. Microsoft hat es geschafft und tatsächlich eine brauchbare Suchmaschine gestartet: Bing
Was mir gefällt:
- Das Interface ist aufgeräumt und einfach zu bedienen.
- Die Bildersuche ist sehr gut.
- Bei der Videosuche kann ich durch ein einfaches Mouse-Over jedes Video direkt in der Suchmaske starten.
- Bei Videos und Bildern kann ich die Ergebnisliste sehr einfach nach gewissen Kriterien Filtern (Größe, Format, Auflösung, Quelle und viele mehr)
Was mir nicht gefällt:
- Die Bing Server sind leicht überlastet und das System bleibt immer mal wieder mit Fehlermeldung stehen. Microsoft war wohl selbst überrascht, dass Bing von den Usern angenommen wird.
- Die Shopping Ergebnisse kommen in Deutschland von Ciao.de – da ist Froogle.de um Welten besser. Ciao.de mag ich nicht.
- Die News sind noch sehr mager. Da bietet Google viel mehr.
Das Maps Feature konnte ich noch nicht testen, da es im Moment nicht lädt (ist wohl überlastet).
Die Suchergebnisse sind übrigens sehr nah an den Google Ergebnissen dran. Dies bedeutet, dass Microsoft wirklich gute Arbeit geleistet hat und Bing eine nützliche Suchmaschine ist. Ob ich allerdings meine Gewohnheiten ändern werde und in Zukunft binge statt zu googlen, glaube ich nicht wirklich.
Auch fehlt der Humor Faktor. Im Gegensatz zu Wolfram Alpha liefert Bing auf die Frage nach dem Sinn des Lebens nur eine langweilige Liste. Mehr zu Wolfram Alphas Antwort auf diese Frage steht in diesem Post.
Posted in Technik
Tags: Netzfundstücke, Techniktipps
Posted on Freitag, Mai 29, 2009
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boris
Da jetzt alle über den neuen angeblichen Google Killer Wolfram Alpha (www.wolframAlpha.com) schreiben habe ich die neue Suchmaschine auch getestet.
Vorab kann man schon mal sagen, dass Wolfram Alpha mit Sicherheit kein Google Killer wird. Dazu ist die Philosophie der Suchmaschine zu verschieden von Google. Wolfram Alpha (der Name alleine ist schon schrecklich, wer tippt das schon gerne in den Adressbar ein) bietet nicht die Google Typischen Ergebnislisten sondern liefert Antworten auf Fragen. Dabei ist man im Moment zumindest erst einmal auf Englisch festgelegt. Deutsche Antworten gibt es noch nicht. Auch die Auswahl der Themengebiete ist noch sehr eng. Wolfram Alpha punktet mit Antworten zu Themen wie Mathematik, Wissenschaft, Geographie, Wetter, Aktienkursen etc.
Die erste Frage, die ich an Wolfram gestellt habe, war natürlich
“what is the meaning of life”.
Wie erwartet kam die Antwort:“42″
Sehr gut gefallen mir die Antworten auf echte Fragen, wie zum Beispiel die Frage nach dem Body Mass Index. Google liefert hier nur eine Linkliste. Wolfram Alpha dahingegen bietet als Antwort einen einfachen Body Mass Rechner sowie eine gute Chart, wie der Body Mass Index zu interpretieren ist:

Wer ein bisschen rumspielen will und lustige Antworten sucht, sollte Fragen wie “lottery numbers” eingeben. Die Antwort ist wirklich gut:
Input interpretation:
“How do I win the lottery?”
Result:
“If I knew that, I’d be on the beach.”
Na dann. Ich versuche mich jetzt mal am 10 Millionen Euro Jackpot, der Morgen ausgespielt wird. Wenn mir Wolfram Alpha keine Antwort auf die Zahlenfrage geben will, muss ich halt wieder die Geburtsdaten hernehmen.
UPDATE: Absolut geniale Wolfran Alpha Fragen und Antworten bei Gizmondo
Posted in Technik
Posted on Donnerstag, Mai 28, 2009
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boris
Vorbei mit Spaß und Spiel auf der Wii. Mit EA’s Active Personal Trainer hält ein erbarmungsloser Fitness Coach Einzug ins Wohnzimmer. Zum Spielen sollten man zwingend Schweißband und Handtuch bereitlegen und eventuell auch den guten Perserteppich reinrollen, damit der nicht nachher voller Schweißflecken ist. Mit dem Active Personal Trainer vollzieht die Wii den Wechsel von Spaßmaschine zum ernst zu nehmenden Fitness Gerät. Wem es auch so geht wie mir, dass man per se Spaß an Fitness Training hat, aber es irgendwie doch nie ins Studio schafft, sollte ernsthaft nachdenken, sich den EA Personal Trainer zuzulegen. Die Übungen machen Spaß, sind schnell gelernt und das Spiel ist sehr motivierend. Da die einzigen Vorbereitungen das Anlegen des Beingurtes und Anschalten der Konsole sind, gibt es auch kaum ausreden, warum man nicht 2 bis 3 Mal pro Woche trainieren sollte.
Das Spiel kostet inklusive Beingurt für den Nunchuk und elastischem Flex Band ca. 54 EUR, sprich der Preis von ca. 1,5 bis 2 Stunden mit einem echten Personal Trainer. Allerdings sollte man ein paar wichtige Tipps berücksichtigen: Die Erklärungsvideos sind gut gemacht, aber wer noch nie mit einem richtigen Personal Trainer trainiert hat, macht leicht Haltungsfehler, die zu ernsthaften Problemen oder zumindest zu wenig effizienter Ausführung der Übungen führen können. Bevor man das EA Programm startet, sollte man vielleicht eine Probemitgliedschaft im Fitness Studio erwerben und ein paar Trainer Stunden buchen. Dabei insbesondere Übungen mit dem Flexband bzw. Übungen ohne Gerät wie Squats und Lunges üben.
Wer die Zeit und das Geld für einen echten Trainer zur Einführung nicht aufbringen kann oder will, sollte zumindest ein paar von EA in den Einführungsvideos nicht erwähnte Grundregeln beherzigen:
- Immer auf die richtige Körperspannung achten. D.h. Bauchmuskeln anspannen, Brust raus, Schultern leicht zurück und Pobacken anspannen.
- Wenn die Arme trainiert werden, nie aus dem Rücken heben oder ziehen. Das Flexband am Anfang nicht zu start spannen, sondern so locker lassen, dass man auch die zwanzigste Wiederholung noch in korrekter Form ausführen kann.
- Auf die Atemanweisungen des EA Trainers achten. Wer richtig Atmet hat fast automatisch die richtige Körperspannung.
Das Spiel selbst bietet einen perfekt abgestimmten 30 Tage Workout an. Untrainierte wählen die leichte Intensität. Ansonsten empfiehlt sich die höchste Intensitätsstufe, da man nur hier so richtig ins Schwitzen kommt. Die Übungen sind abwechslungsreich und motivierend. Während eines 30 bis 40 minütigen Workouts werden alle wichtigen Muskelgruppen trainiert. Das Spiel schlägt Pausentage vor, an die man sich zwingend halten sollte. Wer ein Wii Fit Board hat, kann dieses auch für einige Übungen einsetzen, zwingend notwendig ist dies nicht. Einzige Voraussetzung ist genügend Platz vor dem Fernseher und ein Nunchuk.
Viel Spaß beim Trainieren.. ich geh jetzt auch gleich eine Runde schwitzen
Posted in Fun, Technik
Posted on Dienstag, Mai 12, 2009
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boris
Soll man seine Identität im Web 2.0 möglichst gut verstecken oder öffentlich und gut auffindbar auftreten? Diese Frage kann man immer gut benutzen, wenn man mit Freunden eine hitzige Diskussion führen will
Viele sind der Ansicht, dass der Schutz der Privatsphäre über Alles geht und verweigern deswegen auch ganz konsequent den Einsatz der Payback Karte. Ich bin der Meinung, dass ich nur die Entscheidung habe zwischen komplette Web 2.0 Verweigerung oder konsequente Offenlegung und professionelle Gestaltung meines Auftritts.
Natürlich kann man auch versuchen, sich im Web zu verstecken.
Verstecken heißt, dass man entweder unter falschem Namen und mit falschem Foto im Web Profile anlegt oder dass man sich einfach erst gar nicht bei den diversen Social Networks einloggt. Dies hat allerdings zur Folge, dass man keinen wirklichen Nutzen aus diesen Diensten ziehen kann. Was nützt ein Facebook Profil, wenn meine Freunde mich nicht finden oder nicht wiedererkennen können? Sprich, bei den gängigen Social Networks stellt sich die Frage des Versteckens gar nicht.
Wenn ich nun dort schön quasi öffentlich auftrete, sollte ich mich dann nicht gleich darum kümmern, dass ich eine anständige digitale Identität aufbaue? Gute Personalchefs betreiben auch im Web Recherchen über potenzielle Kandidaten. Da ich mich nie wirklich sicher verstecken kann (über diverse Hacks kommt man z.B. immer wieder an Facebook Profile), sollte man sich ein anständiges, gut findbares Profil im Web 2.0 anlegen. Wenn bei einer Google Suche nach meinem Namen meine eigenen Seiten weit oben erscheinen, dann kann ich selbst das Bild kontrollieren, welches das Web 2.0 über mich zeichnet.
Dies bedeutet natürlich auch, dass ich mich ein wenig zurückhalten muss, was meine Äußerungen, Links, Fotos und Kommentare angeht. Schließlich kann jeder halbwegs technisch versierte ein komplettes Profil von jedem Web 2.0 User anlegen.
Wer das mal ausprobieren möchte, sollte sich einfach mal bei FriendFeed.com anmelden. Hier kann ich alle Bewegungen eines Users auf den unterschiedlichsten Diensten wie MySpace, Facebook, Twitter, Blogs, LinkedIn, Delicious, etc. nachvollziehen. Selbst wenn das eigene Profil bei Friendfeed nicht freigegeben ist, kann man sich sogenannte virtuelle User anlegen und somit auch Nicht-Friendfeed Usern problemlos im Web folgen.
Von daher finde ich es sinnvoll sein Web 2.0 Profil aktiv zu managen. Dazu gehört mindestens ein Profil bei:
- Xing
- LinkedIn
- Facebook oder Myspace
- Friendfeed
Dazu noch für aktive Schreiber:
- Twitter Konto
- Eigener Blog
- Private Homepage, die auf alle Dienste verlinkt
Wenn dies alles stimmig zusammengestellt ist, bietet man zum Beispiel suchenden Personalchefs nicht nur ein rundes Bild im Web sondern zeigt auch, dass man sich mit dem Web 2.0 auskennt und weiß, wie man sich im Internet bewegt.
Natürlich trenne ich dabei arbeitsbezogene Information, die ich bei LinkedIn und XING einstelle von meinen privaten Daten wie z.B. mein Facebook Profil oder meine Foto Alben bei Picasa. Da ich aber der Datensicherheit der privaten Profile nicht traue, werde ich immer kontrollieren, was ich auf meine Profile einstelle und was ich poste.
Posted in Buntes, Kunst und Buch, Technik
Posted on Sonntag, April 26, 2009
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boris
Bei über 1 Milliarde geladenen iPhone Apps wird es langsam etwa unübersichtlich im App Store. Die richtigen iPhone Klassiker stehen manchmal schon gar nicht mehr in den Top 10 Listen und sind für neue iPhone Fans schwer zu finden.
Hier ist meine Liste der absolut besten iPhone Apps, die jeder haben sollte.
1) Facebook
Eine Top App für alle Facebook Nutzer. Wesentlich besser als die Pendants von XING oder Linked’In.
2) Nambu oder Tweetie
Für alle Twitter User ein Must Have. Wenn man nur einen Twitter Account pflegt, ist das kostenlose Nambu top. Wer mehr als ein Twitter Konto betreut, der sollte zum kostenpflichtigen Tweetie greifen.
3) Shazam
Ermittel den Interpreten und Song Titel aller Lieder, die man dem iPhone vorspielt. Wenn also mal wieder ein Song im Radio läuft und man einfach nicht draufkommt, wie der Titel heißt, dann einfach Shazam mithören lassen und nach wenigen Sekunden erscheint der Titel, samt links zu Youtube und den iTunes Store.
4) Wikiamo
Wikipedia einfach und schnell durchsuchen.
5) Google
Auch wenn man Google über Safari aufrufen kann, die Google App bietet einiges mehr. Das absolute Highlight, die Sprachsuche. Einfach Suchbegriff ins iPhone sprechen und Google liefert relevante Ergebnisse aus der Region. Funktioniert zwar nur in Englisch, aber wer auf Englisch z.B. Restaurants spricht bekommt Restaurant Tipps aus dem Umkreis des aktuellen Standorts
6) iLiga
Für Fußballfans ein muss. Aktuelle Spielergebnisse und Live Tabelle der 1. und 2. Liga. Details zu den Vereinen und Stadien und als Highlight ein Live Audiostream aller Spiele über diverese Web Radio Anbieter. Aber Achtung nur mit voll geladenem iPhone nutzen, denn nach 90 Minuten Web Radio ist meist die Batterie leer.
7) Evernote
Damit wird das iPhone zum Merkzettel. Einfach aus Evernote heraus ein Photo schiessen – z.B. von einer Visitenkarte, Speisekarte im Restaurant, Zeitungsartikel, Plakat, etc. – und Evernote speichert nicht nur das Bild samt Geodaten sonder erkennt auch fast alle Worte, so dass man Photo Notizen nach Stichworten oder auch nach Orten durchsuchen kann. Auf die Daten kann man dann auch über die Evernote Website zugreifen. Funktioniert am besten mit einer speziellen Schutzhülle mit eingebauter Macroslinse für die Kamera.
Tap Defense
Ein bisschen Spaß muss auch sein. Tolles Strategiespiel. Garant für stundenlange Unterhaltung ohne lange Lernzeit und Einarbeitung
9) Crayon (physics)
Geniales Spielkonzept, das einfach Spaß macht. Zu dem Spiel gibt es jede Menge Videos auf Youtube. Man muss einen Ball über den Bildschirm zum Ziel führen. Dabei kann man Gegenstände mit dem Finger zeichnen, die dem Ball über Hindernisse helfen. Alles, was man zeichnet gehorcht den Gesetzen der Physik. Einfach mal ausprobieren. Auch für Kinder ein super Spiel mit Lerneffekt.
10) Labyrinth
Ein tolles Spiel um den Motion Sensor des iPhone vorzuführen. Tolle Umsetzung des klassischen Holzlabyrinth Spiels, bei dem man eine Spielfläche neigen und drehen muss, um einen Ball über das Feld, an Löchern vorbei, zum Ziel führen muss. Toll auch, dass man eigene Levels designen kann.
Posted in Apple, Technik
Posted on Sonntag, Januar 25, 2009
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boris
Gr0ße Überraschung bei Wetten Dass gestern.. nein nicht die Klamotten von Thomas Gottschalk.. sondern der Trailer vom Hexe Lilli Film mit Michael Mittermeier als kleiner Drache.
Absolut geniale CG Produktion aus einem deutschen Studio.
Einach mal den Trailer anschauen und genießen. Wirklich gut gemacht.
Posted in Buntes, Kunst und Buch, Technik
Posted on Freitag, Januar 23, 2009
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boris
Speicher kann man nie genug haben. Leider hat das Apple beim Bau des Macbook Air irgendwie nicht bedacht. So gerne ich auf dem Air arbeite, so sehr nervt es, dass noch nicht einmal der gesamte Inhalt meines Video IPods auf die Festplatte passt.. Was tun? Vor allem, wenn das selbe Problem noch krasser beim IPhone auftritt, wo bei 16GB schon Schluß ist.
Meine Lieblingslösung im Moment: Zumo Drive

Bild Quelle: http://www.zumodrive.com
Das Zumo Drive bindet sich nach der Installation nahtlos in den Finder (MAC) ein und funktioniert wie eine lokale Festplatte. Musik, Bilder, Videos, etc. kann ich einfach per Drag&Drop auf das Zumo Drive verschieben.
Die Windows Version muss ich noch testen, funktioniert aber angeblich genaus so komfortabel.
Auf die Online gespeicherten Daten kann ich jetzt von jedem Rechner aus zugreifen – und zwar so, als wären die Daten lokal gespeichert. Sprich auf meinem Mac Book Air kann ich meine iTunes Libary auf dem Zumo einrichten und so auch auf 100 GB Daten zugreifen, die niemals auf die kleine 60GB Platte des Air passen würden.
Vom iPhone aus soll man angeblich auch auf das Zumo Drive zugreifen können, so dass auch dort (solange man online ist) alle Daten zur Verfügung stehen.. d.h. nie mehr vorher entscheiden, was man synchen soll und was daheim bleibt.
1 GB Speicher gibt es kostenlos
10 GB kosten $2.99 pro Monat und
100 GB $29
Nicht super billig, aber für einen weltweit zur Verfügung stehenden Massenspeicher und gleichzeitiges sicheres Backup sicherlich zu verkraften.
Sobald ich die iPhone App bekomme, ergänze ich den Test
Posted in Technik