Buntes Buch

Technik Tipps zu Wordpress und Co.

Wolfram Alpha – Spaß mit der neuen Suchmaschine

Da jetzt alle über den neuen angeblichen Google Killer Wolfram Alpha (www.wolframAlpha.com) schreiben habe ich die neue Suchmaschine auch getestet.
Vorab kann man schon mal sagen, dass Wolfram Alpha mit Sicherheit kein Google Killer wird. Dazu ist die Philosophie der Suchmaschine zu verschieden von Google. Wolfram Alpha (der Name alleine ist schon schrecklich, wer tippt das schon gerne in den Adressbar ein) bietet nicht die Google Typischen Ergebnislisten sondern liefert Antworten auf Fragen. Dabei ist man im Moment zumindest erst einmal auf Englisch festgelegt. Deutsche Antworten gibt es noch nicht. Auch die Auswahl der Themengebiete ist noch sehr eng. Wolfram Alpha punktet mit Antworten zu Themen wie Mathematik, Wissenschaft, Geographie, Wetter, Aktienkursen etc.
Die erste Frage, die ich an Wolfram gestellt habe, war natürlich
“what is the meaning of life”.
Wie erwartet kam die Antwort:“42″

Sehr gut gefallen mir die Antworten auf echte Fragen, wie zum Beispiel die Frage nach dem Body Mass Index. Google liefert hier nur eine Linkliste. Wolfram Alpha dahingegen bietet als Antwort einen einfachen Body Mass Rechner sowie eine gute Chart, wie der Body Mass Index zu interpretieren ist:

Wer ein bisschen rumspielen will und lustige Antworten sucht, sollte Fragen wie “lottery numbers” eingeben. Die Antwort ist wirklich gut:
Input interpretation:
“How do I win the lottery?”
Result:
“If I knew that, I’d be on the beach.”

Na dann. Ich versuche mich jetzt mal am 10 Millionen Euro Jackpot, der Morgen ausgespielt wird. Wenn mir Wolfram Alpha keine Antwort auf die Zahlenfrage geben will, muss ich halt wieder die Geburtsdaten hernehmen.

UPDATE: Absolut geniale Wolfran Alpha Fragen und Antworten bei Gizmondo

Die Wii macht ernst – EA Personal Trainer Review

Vorbei mit Spaß und Spiel auf der Wii. Mit EA’s Active Personal Trainer hält ein erbarmungsloser Fitness Coach Einzug ins Wohnzimmer. Zum Spielen sollten man zwingend Schweißband und Handtuch bereitlegen und eventuell auch den guten Perserteppich reinrollen, damit der nicht nachher voller Schweißflecken ist. Mit dem Active Personal Trainer vollzieht die Wii den Wechsel von Spaßmaschine zum ernst zu nehmenden Fitness Gerät. Wem es auch so geht wie mir, dass man per se Spaß an Fitness Training hat, aber es irgendwie doch nie ins Studio schafft, sollte ernsthaft nachdenken, sich den EA Personal Trainer zuzulegen. Die Übungen machen Spaß, sind schnell gelernt und das Spiel ist sehr motivierend. Da die einzigen Vorbereitungen das Anlegen des Beingurtes und Anschalten der Konsole sind, gibt es auch kaum ausreden, warum man nicht 2 bis 3 Mal pro Woche trainieren sollte.
Das Spiel kostet inklusive Beingurt für den Nunchuk und elastischem Flex Band ca. 54 EUR, sprich der Preis von ca. 1,5 bis 2 Stunden mit einem echten Personal Trainer. Allerdings sollte man ein paar wichtige Tipps berücksichtigen: Die Erklärungsvideos sind gut gemacht, aber wer noch nie mit einem richtigen Personal Trainer trainiert hat, macht leicht Haltungsfehler, die zu ernsthaften Problemen oder zumindest zu wenig effizienter Ausführung der Übungen führen können. Bevor man das EA Programm startet, sollte man vielleicht eine Probemitgliedschaft im Fitness Studio erwerben und ein paar Trainer Stunden buchen. Dabei insbesondere Übungen mit dem Flexband bzw. Übungen ohne Gerät wie Squats und Lunges üben.
Wer die Zeit und das Geld für einen echten Trainer zur Einführung nicht aufbringen kann oder will, sollte zumindest ein paar von EA in den Einführungsvideos nicht erwähnte Grundregeln beherzigen:

  • Immer auf die richtige Körperspannung achten. D.h. Bauchmuskeln anspannen, Brust raus, Schultern leicht zurück und Pobacken anspannen.
  • Wenn die Arme trainiert werden, nie aus dem Rücken heben oder ziehen. Das Flexband am Anfang nicht zu start spannen, sondern so locker lassen, dass man auch die zwanzigste Wiederholung noch in korrekter Form ausführen kann.
  • Auf die Atemanweisungen des EA Trainers achten. Wer richtig Atmet hat fast automatisch die richtige Körperspannung.

Das Spiel selbst bietet einen perfekt abgestimmten 30 Tage Workout an. Untrainierte wählen die leichte Intensität. Ansonsten empfiehlt sich die höchste Intensitätsstufe, da man nur hier so richtig ins Schwitzen kommt. Die Übungen sind abwechslungsreich und motivierend. Während eines 30 bis 40 minütigen Workouts werden alle wichtigen Muskelgruppen trainiert. Das Spiel schlägt Pausentage vor, an die man sich zwingend halten sollte. Wer ein Wii Fit Board hat, kann dieses auch für einige Übungen einsetzen, zwingend notwendig ist dies nicht. Einzige Voraussetzung ist genügend Platz vor dem Fernseher und ein Nunchuk.
Viel Spaß beim Trainieren.. ich geh jetzt auch gleich eine Runde schwitzen :)

Digitale Identität – wie man mit dem Web 2.0 umgeht

Soll man seine Identität im Web 2.0 möglichst gut verstecken oder öffentlich und gut auffindbar auftreten? Diese Frage kann man immer gut benutzen, wenn man mit Freunden eine hitzige Diskussion führen will
Viele sind der Ansicht, dass der Schutz der Privatsphäre über Alles geht und verweigern deswegen auch ganz konsequent den Einsatz der Payback Karte. Ich bin der Meinung, dass ich nur die Entscheidung habe zwischen komplette Web 2.0 Verweigerung oder konsequente Offenlegung und professionelle Gestaltung meines Auftritts.
Natürlich kann man auch versuchen, sich im Web zu verstecken.
Verstecken heißt, dass man entweder unter falschem Namen und mit falschem Foto im Web Profile anlegt oder dass man sich einfach erst gar nicht bei den diversen Social Networks einloggt. Dies hat allerdings zur Folge, dass man keinen wirklichen Nutzen aus diesen Diensten ziehen kann. Was nützt ein Facebook Profil, wenn meine Freunde mich nicht finden oder nicht wiedererkennen können? Sprich, bei den gängigen Social Networks stellt sich die Frage des Versteckens gar nicht.

Wenn ich nun dort schön quasi öffentlich auftrete, sollte ich mich dann nicht gleich darum kümmern, dass ich eine anständige digitale Identität aufbaue? Gute Personalchefs betreiben auch im Web Recherchen über potenzielle Kandidaten. Da ich mich nie wirklich sicher verstecken kann (über diverse Hacks kommt man z.B. immer wieder an Facebook Profile), sollte man sich ein anständiges, gut findbares Profil im Web 2.0 anlegen. Wenn bei einer Google Suche nach meinem Namen meine eigenen Seiten weit oben erscheinen, dann kann ich selbst das Bild kontrollieren, welches das Web 2.0 über mich zeichnet.

Infos zu Hacks auf Facebook:
Time Magazin
Financial Times

Dies bedeutet natürlich auch, dass ich mich ein wenig zurückhalten muss, was meine Äußerungen, Links, Fotos und Kommentare angeht. Schließlich kann jeder halbwegs technisch versierte ein komplettes Profil von jedem Web 2.0 User anlegen.

Wer das mal ausprobieren möchte, sollte sich einfach mal bei FriendFeed.com anmelden. Hier kann ich alle Bewegungen eines Users auf den unterschiedlichsten Diensten wie MySpace, Facebook, Twitter, Blogs, LinkedIn, Delicious, etc. nachvollziehen. Selbst wenn das eigene Profil bei Friendfeed nicht freigegeben ist, kann man sich sogenannte virtuelle User anlegen und somit auch Nicht-Friendfeed Usern problemlos im Web folgen.

Von daher finde ich es sinnvoll sein Web 2.0 Profil aktiv zu managen. Dazu gehört mindestens ein Profil bei:

  • Xing
  • LinkedIn
  • Facebook oder Myspace
  • Friendfeed

Dazu noch für aktive Schreiber:

  • Twitter Konto
  • Eigener Blog
  • Private Homepage, die auf alle Dienste verlinkt

Wenn dies alles stimmig zusammengestellt ist, bietet man zum Beispiel suchenden Personalchefs nicht nur ein rundes Bild im Web sondern zeigt auch, dass man sich mit dem Web 2.0 auskennt und weiß, wie man sich im Internet bewegt.

Natürlich trenne ich dabei arbeitsbezogene Information, die ich bei LinkedIn und XING einstelle von meinen privaten Daten wie z.B. mein Facebook Profil oder meine Foto Alben bei Picasa. Da ich aber der Datensicherheit der privaten Profile nicht traue, werde ich immer kontrollieren, was ich auf meine Profile einstelle und was ich poste.

unsichtbares Auto

Ich liebe gutes Design. Wenn ich dann solch ein geniales Design Projekt sehe, verdient das einfach einen kurzen Blog Eintrag:

Eine Britische Designerin hat ein altes Auto so bemalt, dass es fast unsichtbar aussieht. Einfach gut.. vielleicht eine Alternative zur Abwrackprämie :)

Hier der Link zum Artikel vom Telegraph:

Artist creates invisible car